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- INFO -
Buddha Skulpturen - Mudras / Handhaltungen,
Wochentag - Buddhas und Wochentag - Farben
- THAILAND IMPRESSIONEN-
 
 
Seit über 2000 Jahren werden Buddhastatuen hergestellt, dabei geht es jedoch nicht um Vergötterung, sondern um die Erinnerung an die Lehre Buddhas.
 
Buddhas werden in bestimmten Körperhaltungen und mit bestimmten Handhaltungen (Mudras) dargestellt, diese stehen für bestimmte Ergeignisse im Leben des Buddha.
 
 
In Thailand hat man den Wochentagen nicht nur 
7 verschiedene Farben sondern auch 8 Buddha-Statuen 
in verschiedenen Haltungen und Handhaltungen (Mudras) zugeordnet.
Doch warum 8 Buddhas für 7 Wochentage ?
Die Brahmanen ordnen für bestimmte Zeremonien den Wochentagen Himmelsrichtungen zu und so braucht man für 8 Himmelsrichtungen auch 8 Wochentage und somit auch 8 Buddhas.
Um dieses Problem zu lösen hat man den Mittwoch zweigeteilt.
Im Brahmanismus glaubt man an eine Glück bringende und eine Unglück bringende Richtung für jeden einzelnen Wochentag.
Bei wichtigen Anlässen, wie z.B. Hochzeiten, Firmengründungen, Hauseinweihungen, etc. loten Brahmanen den richtigen Tag
und oft auch den richtigen Zeitpunkt aus.
In vielen buddhistischen Tempeln findet man 
die 8 Wochentag-Buddhas mit davor aufgestellten Opferschalen.
Es soll Glück bringen "seinem Buddha"
(dem Geburtstag zugeordnetem Buddha) etwas zu opfern.
 
 
Die Wochentagbuddhas:
 
Montag, Dienstag, Mittwoch Früh, Mittwoch Abend, ...
 
 
MontagDienstagMittwoch FrühMittwoch Abend
DonnerstagFreitagSamstagSonntag
 
..., Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag.
 
 
 
Erklärung der
 Wochentag - Buddhas:
 
 
Buddha MontagBuddha MontagMontag - Paang Ham Yat:
Buddha wendet Übel und Krankheit ab.
 
Es ist eine stehende Figur, Buddha hält seine rechte Hand nach oben in Brusthöhe, wobei die Handfläche nach aussen zeigt. 
(Es können auch beide Hände erhoben sein oder statt der rechten Hand wird die linke Hand erhoben.) Auch „Frieden stiftend“ genannt.
 
Montag ist der Tag der Friedensstiftung,
ein an diesem Tag geborener Mensch gilt als ernsthaft, gutes Erinnerungsvermögen und einer Vorliebe für Reisen.
 
 
 
 
 
Buddha Dienstag
Dienstag - Paang Sai-Yat:
Der liegende, ruhende Buddha.
 
 
 
Buddha liegt auf seiner rechten Seite, sein Kopf ruht auf einem Kissen, seine rechte Handfläche stützt seinen Kopf, der linke Arm liegt am seitlichen Körper entlang.
 
 
Dienstag ist der Tag der Ruhe, 
ein an diesem Tag Geborener gilt als ernst, mutig und aktiv, häufig helfend.
 
 
 
Buddha Mittwoch tagsüberMittwoch – tagsüber- Paang Um Baat: 
Buddha mit der Almosenschale.
 
Stehende Figur, Buddha steht hier andächtig und hält mit seinen Händen die Almosenschale der Mönche.
 
 
Der Mittwoch Morgen steht für das Empfangen.
Am Mittwoch Morgen Geborene gelten  als freundlich, künsterisch und emotional.
 
 
Mittwoch– abends - Paang Pa Le Lai:
Der Buddha sitzend im Wald mit Affe und Elefant.
 
Sitzende Figur, Buddha sitzt bequem, seine linke Hand liegt auf dem Oberschenkel, seine rechte Hand auf dem Knie.
 
Mittwoch Abend - dieser Tag steht für Buddha, Respekt gegenüber allen Lebewesen.
Am Mittwoch Nachmittag/Abend Geborene sind ehrlich und hart arbeitend.
 
 
 
Donnerstag - Paang Samadhi: 
Buddha in der Meditation.
 
Sitzende Figur, Buddha sitzt in der Meditationshaltung, seine Hände liegen entspannt in seinem Schoss, wobei die Handflächen nach oben zeigen.
 
Donnerstag ist der Tag der Meditation.
Donnerstaggeborene gelten als friedvoll, ruhig und ehrlich.
 
 
 
 
Freitag - Paang Ramphueng:
Buddha in Nachdenklichkeit und Ruhe.
 
Stehende Figur, Buddha steht hier nachdenklich, seine Hände liegen gekreuzt an seiner Brust, wobei die linke Hand über der rechten Hand liegt.
 
Freitag ist der Tag der Kontemplation/Beschaulichkeit.
An diesem Tag Geborene gelten als lebenslustig, freundlich und ehrgeizig.
 
 
 
Samstag - Paang Naga-Prok: 
Buddha wird von einer Naga beschützt.
 
Sitzende Figur, Buddha sitzt in der Meditationshaltung, seine Hände liegen entspannt in seinem Schoss, wobei die Handflächen nach oben, aussen zeigen. Über ihm spreizt der König der Nagas seinen Körper über Buddha, um ihn vor Regen zu schützen.
 
 
Samstag, der Tag des Schutzes,
an diesem Tag Geborene wird ein ruhiger und logischer Charakter nachgesagt und sie sind handwerklich geschickt.
 
 
 
Buddha Sonntag
Sonntag - Paang Thawai Net: 
Buddha in Achtsamkeit.
 
Stehende Figur, Buddha steht achtsam, seine Hände sind in der Höhe der Oberschenkel, wobei die rechte Hand über die linke Hand gelegt ist. 
Seine Augen sind geöffnet.
 
Sonntag, der Tag der Zurückhaltung.
An diesem Tag Geborene gelten als anständig, weise und beliebt.
 
 
 
 
 
 
 
Wochentag - Farben
und ihre Planeten:

Montag (wan chan) = gelb / Mond
Dienstag (wan ankhan) = rosa / Mars
Mittwoch tagsüber (wan phut) = grün / Merkur
Mittwoch abends = hellgrün / Merkur
Donnerstag (wan paruehat) = orange / Jupiter
Freitag (wan suk)= blau / Venus
Samstag (wan sao) = violett / Saturn
Sonntag (wan athit) = rot / Sonne
 
 
 
 
Vier mögliche Abbildungen des ersten Erleuchteten kennt die buddhistische Religion:
 
sitzend, stehend, schreitend und liegend.
 
 
Um Buddha gegenüber normalen Menschen zu unterscheiden, wurde im Laufe der Jahrhunderte die Darstellung von Buddha religiösen Regeln unterworfen. So wurden für jede Buddha-Figur oder Abbildung folgende Merkmale festgelegt, die bis heute gelten:
 
 
  • Alle Finger an den Händen und alle Zehen an den Füssen sind gleich lang.
  • Die Ohrläppchen reichen bis auf die Schultern.
  • Das Kopfhaar ist eng gekraust.
  • Beim stehenden Buddha reichen die Hände bis zu den Knien.
  • Die Körperform ist weich und elegant, so das man Buddha geschlechtsneutral darstellt.
 

Sitzend:
Wohl die bekannteste und häufigste Darstellung Buddhas. Buddha im Lotussitz beim Meditieren. Bei manchen Darstellungen sieht man eine Nagaschlange (Muchalinde) über ihn. Diese Nagaschlange war einer der Naga-Könige. Er schützte Buddha während der Meditation vor einem starken Regenguss, wozu er seine fünf (manchmal auch sieben) Häupter fächerartig über Buddha ausbreitete. Die Nagaschlange ist ein halbgöttliches Wesen aus der indischen Mythologie, das in einem sagenhaft schönen Reich in der Unterwelt lebt. Diese Haltung hat drei verschiedene Bezeichnungen in Europa: Diamantsitz, Lotussitz und Meditationssitz.
 
 
Liegender Buddha:
Beim Übergang ins Nirwana, mit einer Hand den Kopf stützend. Den berühmtesten Buddha in dieser Stellung finden Sie im Wat Pho in Bangkok.
 
Stehender und schreitender Buddha:
Die stehenden Körperhaltungen sind aufrechtes und gerades Stehen oder schreiten.
 
 
 
Bei allen Körperhaltungen wird großer Wert auf die
symbolische Handhaltungen / Mudras, gelegt.
Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Ikonographie und stellen bestimmte Ereignisse oder Aktionen im Leben des Buddha dar.
Hier eine Auswahl der bekanntesten Mudras:
 
 
MUDRAS - Handhaltungen
 
 
 
Abhaya Mudra
Abhaya Mudra
Die rechte oder auch beide Hände sind erhoben, bedeutet „Die Angst vertreiben“ und symbolisiert Schutzverheißung und Furchtlosigkeit. Buddha wendet Übel und Krankheit ab. --------------------------------------
 : Die rechte oder auch beide Hände sind erhoben, bedeutet „Die Angst vertreiben“ und symbolisiert Schutzverheißung und Furchtlosigkeit. Buddha wendet Übel und Krankheit ab.      --------------------------------------
Dhyana Mudra
Dhyana Mudra
Beide Hände liegen locker im Schoß, eine Hand liegt auf der anderen, die Handflächen zeigen nach oben - symbolisiert die Meditation. -----------------------------------
Mudra beide Hände in Hüfthöhe
Beide Hände sind in Hüfthöhe erhoben. Unglück und Elend der realen Welt sollen durch dieses freundliche Gegenbild überwunden werden und der Aussicht auf eine rein irdische Glückseligkeit Platz machen. ----------------------------------------
Mudra beide Hände in Hüfthöhe
Mudra  "tief in Gedanken versunkener Buddha"
Mudra "tief in Gedanken versunkener Buddha"
bei dieser Mudra liegen beide Hände flach überkreuzt über dem Herzen. Die rechte Hand über der Linken und die Finger beider Hände ausgestreckt. Diese Handhaltung stellt den "tief in Gedanken versunkenen Buddha" dar. Sein Gesichtsausdruck ist ruhig, da er über das Sein nachsinnt. Als Buddha zu dem Bodhi-Baum zurückkehrt, überlegt er, wie er anderen den Grund für das Leiden erklären könnte. ----------------------------------------
Vitarka Mudra
Eine Hand ist erhoben, Zeigefinger und Daumen formen einen Kreis bedeutet „Die Geste der Unterweisung“ - als Geste des Lehrens und Erklärens. --------------------------------------
Vitarka Mudra
Varada Mudra
Varada Mudra
Der Segen gewährende, barmherzige Buddha. Der vorgestreckte Unterarm im rechten Winkel hält die Handfläche nach vorn. ---------------------------------------
Bhumisparsa Mudra
Sie symbolisiert die Unerschütterlichkeit des Buddha.
Bhumisparsa Mudra
 : Die linke Hand liegt auf dem Knie, die rechte, nach innen gedrehte Hand, berührt die Erde mit den Fingerspitzen. Diese Haltung symbolisiert die Niederlage des Dämonen Mara, bei der Buddha die Erde als Zeugin für seinen Weg anrief.       -------------------------------------
Die linke Hand liegt auf dem Knie, die rechte, nach innen gedrehte Hand, berührt die Erde mit den Fingerspitzen. Diese Haltung symbolisiert die Niederlage des Dämonen Mara, bei der Buddha die Erde als Zeugin für seinen Weg anrief. -------------------------------------
Dharmachakra Mudra
"Das Rad der Lehre in Bewegung setzen" Er hält beide Hände in Brusthöhe. Zeigefinger und Daumen jeder Hand formen einen Kreis. -----------------------------------------
Dharmachakra Mudra
Andschali Mudra
Andschali Mudra
Die am weitesten verbreitete Mudra. Die Handflächen werden in Höhe der Brust aneinandergehalten. Diese Mudra wird bei Betenden dargestellt. In vielen buddhistischen Ländern ist sie auch das Zeichen des Grusses.
:-) -----------------------------------------
 :    :-)           -----------------------------------------
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Impressionen aus Asien

-Privatbilder-
Thailand
Mit etwas Fantasie lässt sich in den Umrissen Thailands der Kopf eines Elefanten erkennen —
das Symbol des Reichtums.
Reich ist Thailand allemal: an traumhaften Stränden, malerischen Landschaften und beeindruckenden Tempelbauten.
Das "Elefantenmaul" birgt die pulsierende Metropole Bangkok — Stadt der tausend Eindrücke. Ein Chaos von Tuk Tuks, hupenden Mopeds und Strassenküchen, dazwischen grüne Ruhepunkte im Schutz der Tempelmauern.
Im Süden des Landes — im "Elefantenrüssel" —  locken üppige Vegetation, saubere Sandstrände und fischreiche Tauchgründe.
Und wo "der Elefant sein Ohr hat", im kühleren Norden, finden Sie Kunsthandwerk, elegante Tempel und das geheimnisvolle Goldene Dreieck. Überall aber begegnet Ihnen gelebte Gastfreundschaft.
Sawadee — seien Sie Willkommen!
 
 
Fläche: 513'115 km²
Einwohner: ca. 65 Millionen 
Hauptstadt: Bangkok
Amtssprache: Thai
Währung: Baht (THB)